Staatsanwältin: Angeklagte Deutsche-Bank-Chefs hatten Tatplan

Manager der Deutschen Bank wegen versuchter Täuschung von Richtern im Kirch-Verfahren hat Staatsanwältin Christiane Serini mit der Verlesung der Anklage begonnen.

Staatsanwältin: Angeklagte Deutsche-Bank-Chefs hatten Tatplan
Peter Kneffel Staatsanwältin: Angeklagte Deutsche-Bank-Chefs hatten Tatplan

Darin wirft die Behörde dem Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, seinen beiden Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weiteren Ex-Managern vor, gemeinsam einen «Tatplan» verfolgt zu haben, um Schadenersatzforderungen der Kirch-Erben für den Zusammenbruch der Mediengruppe abzuwehren.

Sie hätten versucht, das Gericht durch übereinstimmende Aussagen zu täuschen, heißt es in der mehr als 600 Seiten umfassenden Anklageschrift. Weil ihnen das aber nicht gelungen sei und die Deutsche Bank letztlich doch zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt wurde, geht die Anklage nur von versuchtem Prozessbetrug aus. Die Angeklagten hatten dies zurückgewiesen.