Städte und Gemeinden wollen Flüchtlingshilfe in vollem Umfang

Nach dem Asylkompromiss von Bund und Ländern haben die kommunalen Spitzenverbände die Sorge geäußert, dass die Hilfen nicht in ausreichendem Maße bei Städten und Gemeinden ankommen. Es passiere häufig, dass Bundesgeld in den Landeshaushalten versickere, dass es nicht weitergeleitet werde, sagte die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Eva Lohse, der ARD. Viele Kommunen hätten schlechte Erfahrungen bei der Unterstützung für die Asylbewerber mit den monatlichen Pauschalen gemacht. Es gebe Bundesländer, die erstatteten ihren Kommunen alle Kosten und andere nur 50 Prozent, so Lohse.