Starker US-Dollar und heißer Sommer trüben H&M-Bilanz

Dollar und ein ungewöhnlich heißer Sommer haben den Gewinn der schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) im dritten Geschäftsquartal um 9 Prozent schrumpfen lassen.

Starker US-Dollar und heißer Sommer trüben H&M-Bilanz
Hauke-Christian Dittrich Starker US-Dollar und heißer Sommer trüben H&M-Bilanz

Während das Unternehmen im Vorjahresquartal noch ein Ergebnis nach Steuern von 5,3 Milliarden schwedischen Kronen (550 Mio Euro) verzeichnete, waren es nun von Juni bis Ende August nur noch 4,8 Milliarden (500 Mio Euro).

Zwar stieg der Umsatz um 6,5 Prozent auf 49 Milliarden Kronen. Allerdings wurden durch die starke US-Währung Einkauf, Transport sowie die Herstellung der Kleidung teurer. Auch Rabattaktionen hätten sich negativ auf den Profit ausgewirkt.

Zudem bereitete der Modekette der heiße Sommer Schwierigkeiten. «Bis Mitte August waren die Verkäufe in den meisten Märkten gut», sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. Danach habe allerdings das für die Jahreszeit ungewöhnlich heiße Wetter bis in den September hinein der Herbstkollektion einen schwierigen Start bereitet.

Einen großen Fokus legen die Schweden auf das Online-Geschäft. Am Ende des Jahres soll das Shoppen im Internet in 35 Märkten möglich sein.