Starkoch Ducasse erobert dritten Stern zurück

Frankreich kann sich im prestigeträchtigen Wettbewerb der kulinarisch führenden Nationen mit zwei weiteren Restaurants mit drei Michelin-Sternen schmücken. Christian Le Squer mit seinem «Le Cinq» in Paris stößt mit der Frankreich-Ausgabe des Restaurantführers «Guide Michelin» 2016 auf die oberste Stufe der Kochkunst vor.

Starkoch Ducasse erobert dritten Stern zurück
Christian Volbracht Starkoch Ducasse erobert dritten Stern zurück

Star-Koch Alain Ducasse vom Pariser «Plaza Athénée» hat seinen dritten Stern zurück: Der 59-Jährige musste sich im vergangenen Jahr mit zwei Sternen zufriedengeben, nachdem er 2014 die Küche des «Plaza Athénée» mit einem neuen Natürlichkeits-Konzept gestaltet hatte. Insgesamt gibt es in Frankreich nun 26 Restaurants mit drei Michelin-Sternen.

Guide-Michelin-Chef Michael Ellis verwies bei der Vorstellung des neuen Restaurantführers in Paris auf die Bedeutung der französischen Hauptstadt für die Küche des Landes: Von den 380 neuen Restaurants im «Guide Michelin» sei ein Drittel aus Paris. Insgesamt bekamen 600 Restaurants zwischen Côte-d’Azur und Normandie, vom Baskenland bis ins Elsass mindestens einen Stern, darunter 52 neue Gaststätten.

Der deutsche Michelin-Restaurantführer 2016 erschien im November. Deutschland hat demnach zurzeit zehn Drei-Sterne-Restaurants.

Überschattet wurde die Veröffentlichung in Paris vom Tod des Schweizerer Sternekochs Benoît Violier. Sein Leichnam wurde am Sonntag in seiner Wohnung in der Schweiz gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass sich der 44-Jährige das Leben genommen hat. Erst vor einigen Wochen war Violiers Drei-Sterne-Restaurant «L'Hôtel de Ville» in Crissier als «Bestes Restaurant der Welt» geehrt worden.