Statoil erstmals seit 2001 in den roten Zahlen

Sinkende Preise und hohe Abschreibungen haben den norwegischen Ölkonzern Statoil im dritten Quartal zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt in die roten Zahlen gedrückt.

Statoil erstmals seit 2001 in den roten Zahlen
Kent Skibstad Statoil erstmals seit 2001 in den roten Zahlen

Das staatlich kontrollierte Unternehmen verbuchte einen Verlust von 4,8 Milliarden norwegischen Kronen (rund 566 Mio Euro).

Die Abschreibungen vor allem auf Ölsandgeschäfte in Kanada lagen bei 13,5 Milliarden Kronen. Der Umsatz schrumpfte um elf Prozent auf rund 147 Milliarden Kronen.

Seit 2001 hatte der Öl- und Gaskonzern mit rund 23 000 Mitarbeitern, dessen Anteile mehrheitlich der norwegische Staat hält, keine roten Zahlen mehr geschrieben.