Steinmeier bei Atom-Verhandlungen mit Iran in Lausanne

Walter Steinmeier (SPD) ist zu Verhandlungen im Atomstreit mit dem Iran ins schweizerische Lausanne gereist. Das teilte das Auswärtige Amt am Samstag in Berlin mit.

Steinmeier bei Atom-Verhandlungen mit Iran in Lausanne
Lukas Schulze Steinmeier bei Atom-Verhandlungen mit Iran in Lausanne

Kurz vor Ablauf einer weiteren Frist in dem Atomstreit gibt es wieder Hoffnung auf eine Lösung. Eine Einigung auf ein Rahmenabkommen bis zum 31. März als Vorstufe einer umfassenden Lösung galt aber als ungewiss.

Seit Mittwoch reden bereits US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif über Wege, den seit zwölf Jahren schwelenden Streit beizulegen. Auch die Außenminister von Großbritannien, Philip Hammond, und Frankreich, Laurent Fabius, hatten ihre Teilnahme angekündigt.

Zu den schwierigen Fragen zählen das Ausmaß der Teheran erlaubten Nuklearforschung, die Zukunft der unterirdischen Uran-Anreicherungsanlage Fordo sowie die Zahl der Zentrifugen. Im Gegenzug für die Beschränkungen seines Atomprogramms erwartet der Iran eine schnelle Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.