Steinmeier bestürzt über Zustände an mazedonischer Grenze

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich bestürzt über das Vorgehen gegen Flüchtlinge an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien geäußert. «Die Bilder sind ein Beleg dafür, dass man versuchen kann, eigene nationale Wege zu finden, aber dass sie nicht zur Lösung führen», sagte Steinmeier nach einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry in Washington. Jetzt müsse «mit noch mehr Ehrgeiz nach gemeinsamen europäischen Lösungen» gesucht werden. Am kommenden Montag findet in Brüssel der nächste Sondergipfel zur Flüchtlingskrise zwischen EU und Türkei statt.