Steinmeier erneuert Forderung nach humanitärem Zugang zu Aleppo

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat erneut einen humanitären Zugang zu den Menschen in Aleppo unter Aufsicht der Vereinten Nationen gefordert. Der Zugang könne nicht der Eigenregie einer Seite des Konflikts unterstehen, sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Gestern wurde in Aleppo trotz der von Russland angekündigten dreistündigen Waffenruhe weiter gekämpft. Eine einseitig ausgerufene dreistündige Waffenruhe pro Tag reiche nicht aus, um eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden, sagte der Minister.