Steinmeier in Athen eingetroffen

Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise in Athen eingetroffen.

Steinmeier in Athen eingetroffen
Bernd Von Jutrczenka Steinmeier in Athen eingetroffen

Der SPD-Politiker wollte sich mit dem griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos, dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras und seinem Amtskollegen Nikos Kotzias treffen.

Im Mittelpunkt der Gespräche werden die Flüchtlingskrise und die Krisen im östlichen Mittelmeer und Nordafrika stehen, hieß es aus Kreisen des Außenministeriums in Athen. Ein weiteres Thema sei das griechische Spar- und Reformprogramm.

Im Vorfeld seines Besuches sagte Steinmeier der Athener Zeitung «Ta Nea», es sei klar, dass Griechenland, das so bemüht ist, wieder wirtschaftlich auf die Beine zu kommen, den Zustrom (der Migranten) gerade jetzt als besondere Bürde empfinde. «Wir stehen in dieser Krise zusammen. Wir werden Griechenland bei der Bewältigung dieser großen Herausforderungen tatkräftig unterstützen», sagte Steinmeier dem Blatt. «Ich bin fest überzeugt, dass wir gerade jetzt mehr Mut zu mehr Europa brauchen», fügte Steinmeier hinzu.