Steinmeier setzt Afrika-Reise in Ruanda fort

Mit einem Aufenthalt in Ruanda setzt Außenminister Frank-Walter Steinmeier heute seine Afrika-Reise fort.

Steinmeier setzt Afrika-Reise in Ruanda fort
Michael Kappeler Steinmeier setzt Afrika-Reise in Ruanda fort

In der Hauptstadt Kigali steht ein Treffen mit Staatspräsident Paul Kagame auf dem Programm. Außerdem will Steinmeier das nationale Gedenkzentrum besuchen, das an den Völkermord in Ruanda 1994 erinnert. Damals wurden bei Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volksgruppen mehr als 800 000 Menschen von Milizen getötet.

Das Zwölf-Millionen-Einwohner-Land ist nach dem Kongo zweite Station von Steinmeiers Afrika-Reise. Trotz autoritärer Tendenzen der Regierung Kagame gilt Ruanda heute als einer der Vorzeigestaaten des afrikanischen Kontinents. Am Nachmittag reist der SPD-Politiker nach Kenia weiter, der letzten Station seiner Reise.