Stelldichein der Sternschnuppen: Maximum zum Wochenende

Das kommende Wochenende bietet ein Sternschnuppen-Spektakel: Der Strom der Geminiden erreicht in der Nacht von Freitag auf Samstag seinen Höhepunkt. Mitunter könnten zwei Sternschnuppen pro Minute zu sehen sein, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (VdS).

Für Sternschnuppen-Fans stünden die Chancen im Süden und in der Mitte Deutschlands am besten, sagte der Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst. «Ich empfehle, auf die Mittelgebirge zu gehen und den Kopf aus der Nebeldecke zu strecken.» Am Boden sei es voraussichtlich teilweise neblig. «Im Norden sind die Chancen eher gering.»

«Die Geminiden sind mit einem Tempo von 35 Kilometern pro Sekunde vergleichsweise eher langsam und haben längere Leuchtspuren», erklärte Guthier. Besonders gut sei das Schauspiel mit bloßem Auge am Samstagmorgen zu sehen, wenn der Mond schon untergegangen sei, der Himmel aber noch eine Zeit lang dunkel bleibe. Die Geminiden sind einer der ergiebigsten Meteorströme des Jahres. Ihre Häufigkeit ist mit der der Perseiden im August vergleichbar.