Sternfreunde beobachten viele helle Sternschnuppen

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden ist in der Nacht in vielen Teilen Deutschlands gut zu sehen gewesen. «Dieses Jahr gab es viele helle Sternschnuppen», sagte Jost Jahn, Sprecher der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im hessischen Heppenheim.

Sternfreunde beobachten viele helle Sternschnuppen
Oliver Berg Sternfreunde beobachten viele helle Sternschnuppen

Im Durchschnitt sei jede Minute etwa eine Sternschnuppe gut zu sehen gewesen, schätzte er. Mit Blick auf die Vorjahre sprach Jahn von einem «durchschnittlichen Ereignis». Er selbst beobachtete das Naturschauspiel von der Nordseeinsel Amrum aus.

Die Sternschnuppennacht zog zahlreiche Besucher auf den Großen Feldberg im Taunus. Alle Parkplätze waren belegt, die Polizei sperrte die Zufahrt auf das Feldbergplateau.

Das Maximum des Stroms lag Astronomen zufolge zwischen 2.00 und 4.00 Uhr. Aber auch in den Nächten danach seien immer noch Perseiden zu sehen. Ursache für das Phänomen sind Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Flugbahn um die Sonne fliegen. Die Erde kreuzt stets im August dessen Bahn.