Stichwahl in Tunesien zeichnet sich ab - Essebsi laut Prognosen vorne

Die erste freie Präsidentenwahl in Tunesien nach dem Umsturz geht voraussichtlich in die zweite Runde. Der säkulare Politikveteran Béji Caïd Essebsi hatte nach Angaben seiner Partei Nidaa Tounes zwar einen deutlichen Vorsprung vor den anderen Bewerbern. Er verfehlte jedoch laut ersten Prognosen die absolute Mehrheit. Sein härtester Konkurrent war Übergangsstaatschef Moncef Marzouki. Damit wird eine Stichwahl am 28. Dezember zwischen Essebsi und Marzouki immer wahrscheinlicher.