Stichwahl um Präsidentenamt der Malediven endet ohne Zwischenfälle

«Ohne größere Zwischenfälle» ist am Samstag die Stichwahl um das Präsidentenamt auf den Malediven zu Ende gegangen.

Es habe nur ein paar Klagen über Versuche der Wählerbestechung gegeben, teilte die Wahlkommission mit. Die Wahlbeteiligung werde auf gut 75 Prozent geschätzt.

Vor der Abstimmung waren mehrere Wahlversuche gescheitert. Fast 240 000 Bürger des muslimischen Staates im Indischen Ozean waren aufgerufen, ihr nächstes Staatsoberhaupt zu bestimmen. Bei der Wahl trat der Menschenrechtsaktivist Mohamed Nasheed gegen Abdulla Yameen an, einen Halbbruder des früheren Autokraten Maumoon Abdul Gayoom, der das Land jahrzehntelang beherrscht hatte. Mit einem Wahlergebnis wurde am Abend gerechnet.