Starker Dollar drückt auf die Bilanz der Modekette H&M

Bei der schwedischen Modekette H&M hinkt der Gewinn dem kräftig steigenden Umsatz hinterher.

Starker Dollar drückt auf die Bilanz der Modekette H&M
Hauke-Christian Dittrich Starker Dollar drückt auf die Bilanz der Modekette H&M

Im zweiten Quartal legte der Überschuss zwar um 11 Prozent im Jahresvergleich auf 6,45 Milliarden schwedische Kronen (699 Mio Euro) zu, wie der Konzern mitteilte.

Der Umsatz kletterte mit plus 21 Prozent aber deutlich stärker - und dies ließ die Gewinnspanne schrumpfen. Analysten hatten sich beim Gewinn zudem etwas mehr versprochen.

H&M-Chef Karl-Johan Persson nannte unter anderem höhere
Materialkosten durch einen starken Dollar als Bremse für höhere Gewinnzuwächse. Das drückte auch die Bruttomarge, also den Anteil vom Umsatz, der nach Abzug der Herstellungskosten noch übrig bleibt. Der Wert fiel im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 60,8 auf 59,4 Prozent. Zu Hennes & Mauritz gehören neben der Stammmarke H&M auch andere Marken wie COS oder Monki.