Strauss-Kahn hält sich für unschuldig: Weder Vergehen noch Verbrechen

Dominique Strauss-Kahn hat im Prozess um seine Teilnahme an Sex-Partys seine Unschuld betont. Er habe «weder ein Vergehen noch ein Verbrechen» begangen, sagte der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds in Lille zum Beginn seiner Aussage vor Gericht. Der 65-Jährige muss sich vor dem Strafgerichtshof im nordfranzösischen Lille wegen organisierter Zuhälterei bei Sex-Partys verantworten. Neben ihm gibt es 13 weitere Angeklagte. Zuhälterei umfasst in Frankreich auch Prostitution, die von Dritten bezahlt oder bei Sex-Partys organisiert wird.