Streiks im öffentlichen Dienst beginnen - Lehrer legen Arbeit nieder

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder kommt es heute erstmals zu großen Warnstreiks. Angestellte Lehrer wollen in den Ausstand treten. Davon gibt es in Deutschland gut 200 000. Die knapp 650 000 verbeamteten Lehrer streiken nicht. In Berlin sind die Lehrer an Grundschulen zu einem Warnstreik aufgerufen. Weitere Schwerpunkte gibt es laut der Gewerkschaft GEW in NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr, ein Ende von Befristungen ohne Grund und Einstellungszusagen für Azubis.