Streit um Schatz: Kolumbien und Spanien bringen sich in Stellung

Kolumbien und Spanien beanspruchen nach der Entdeckung eines Schiffwracks in der Karibik den vermuteten Milliardenschatz jeweils für sich. Es gebe keine Zweifel, dass die «San José» Kolumbien gehöre, sagte ein Mitglied der Antikenkommission dem Radiosender Caracol. In Spanien meldete Außenminister José Manuel García-Margallo ebenfalls Ansprüche auf die spanische Galeone an. Das Schiff war 1708 vor der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena gesunken. An Bord sollen Goldmünzen und Smaragde im Wert von 3 bis 17 Milliarden US-Dollar gewesen sein.