Stromschiene der Wuppertaler Schwebebahn abgerissen

Stillstand bei der Wuppertaler Schwebebahn: Nachdem am Donnerstagabend eine Stromschiene von der Fahrbrücke abgerissen war, ist der gesamte Bahnverkehr zum Erliegen gekommen - wahrscheinlich bis Anfang nächster Woche. Durch den Zwischenfall wurde der Stromkreis unterbrochen.

Stromschiene der Wuppertaler Schwebebahn abgerissen
Peter Fichte Stromschiene der Wuppertaler Schwebebahn abgerissen

76 Fahrgäste hatten am Abend hoch über der Wupper in einer Bahn festgesteckt, die gerade eine Haltestelle verlassen hatte und stehen blieb. Rettungskräfte der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen befreiten die Menschen über eine Drehleiter.

Auf einer Länge von rund 100 Metern hatte sich die Schiene, durch die das Starkstromantriebskabel der Bahn verläuft, von der Fahrbrücke gelöst und war herabgefallen. Ob sie stellenweise auch durchriss, ist noch unklar. Beim Herunterfallen war die Leitung auf die Bundesstraße 7 und einen Parkplatz aufgeschlagen. Dabei hatte sie auch Autos getroffen. Strom sei zu diesem Zeitpunkt aber nicht geflossen, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Stadtwerke am Freitagmorgen. Einzelheiten dazu wollen die Stadtwerke als Betreiber der 112 Jahre alten Hochbahn in einer Pressekonferenz am frühen Nachmittag bekanntgeben.

Der Verkehr der Schwebebahn stand aufgrund des Unfalls am Freitag komplett still. Als Ersatz fuhren Busse. Warum die Schiene abgerissen war, stand weiterhin noch nicht fest. Die Ursachenermittlung laufe, hieß es. Verletzte gab es nicht. Eine Autofahrerin, deren Wagen von der schweren Leitung getroffen worden war, erlitt jedoch einen Schock.