Studie bezweifelt Einnahmeprognose für die Pkw-Maut

An der Einnahmeprognose des Bundesverkehrsministeriums für die Pkw-Maut werden weitere Zweifel laut. In einer Stellungnahme kritisiert der Verkehrswissenschaftler Alexander Eisenkopf mehrere Annahmen etwa zur Fahrtenhäufigkeit von Geschäftsreisenden und im Grenzverkehr. Insgesamt erschienen die Ergebnisse wenig plausibel und Annahmen insbesondere ergebnisorientiert gesetzt, heißt es in der Analyse, die der Autofahrerclub ACE veröffentlichte. Die Prognose des Ministeriums kommt zum Ergebnis, dass nach Abzug der Systemkosten etwa 500 Millionen Euro als Ertrag aus der Pkw-Maut übrig bleiben.