Studie: Ressentiments gegen Muslime nehmen deutlich zu

Ressentiments gegen Muslime haben in Deutschland deutlich zugenommen. Das geht aus einer Befragung hervor, die Wissenschaftler der Universität Leipzig in Berlin vorgestellt haben. Die Hälfte der Bevölkerung gab demnach an, sich «durch die vielen Muslime manchmal wie ein Fremder im eigenen Land» zu fühlen. 2014 waren es noch 43 Prozent gewesen. Mehr als 40 Prozent der Bürger sind der Meinung, Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden. Auch die Vorbehalte gegenüber Asylbewerbern sowie Sinti und Roma haben laut der Studie zugenommen.