Studie: Zusätzliche Ebola-Screenings an Ankunftsflughäfen nützen kaum

Ebola-Kontrollen von Reisenden aus Westafrika bei ihrer Ankunft an Flughäfen im Ausland haben einer Studie zufolge kaum einen zusätzlichen Nutzen. Der beste Weg, die Risiken zu minimieren, sei es, die Epidemie an ihrer Quelle zu kontrollieren, schreiben Forscher in dem Fachmagazin «The Lancet». Die Passagier-Screenings in den Ebola-Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone sind nach den Recherchen der Wissenschaftler effektiver. Die Flugzeiten seien im Vergleich zur Inkubationszeit kurz. Deshalb bringe es wenig, die Patienten bei ihrer Ankunft gleich noch einmal durchzuchecken.