Justizminister erwägen häufigeren Einsatz von Fußfesseln

Die Justizminister der Länder wollen bei ihrem Frühjahrstreffen über einen häufigeren Einsatz der elektronischen Fußfessel beraten. Bislang wird sie bei Sexual- und Schwerverbrechern verwendet, wenn nach der Entlassung aus der Haft die Gefahr weiterer Straftaten besteht. Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hatte angeregt, die Fessel auch bei gewalttätigen Fußballfans, Stalkern und prügelnden Ehemännern anzuwenden. Der Vorschlag aus Hessen geht der Gewerkschaft der Polizei jedoch zu weit.