Suche nach Schiffbrüchigen vor Indonesiens Küste fortgesetzt

Nach dem schweren Schiffsunglück vor der indonesischen Insel Sulawesi suchen Rettungskräfte weiter nach 74 Vermissten.

Nach Polizeiangaben vom Montag wurde der Einsatz durch hohen Wellengang erschwert. Ein Sprecher sagte, 41 Menschen hätten das Unglück überlebt, drei seien gestorben.

Das Schiff war am Samstag mit 118 Menschen an Bord aus dem Hafen von Kolaka im Norden Sulawesis ausgelaufen und war auf dem Weg nach Siwa im Südosten der Insel. Jedoch sei das Wetter umgeschlagen und die See sei sehr stürmisch geworden, berichtete die «Jakarta Post» am Montag.

Der Kapitän habe noch einen Notruf abgesetzt, zitierte die Zeitung den Chef der Hafenbehörde, Andi Lani Salahut. «Sie haben ein Rettungsboot angefordert, nachdem die Wellen eine Höhe von sechs Metern erreicht hatten», sagte er.

Der Kapitän habe den Motor ausgestellt und die Crew habe Rettungswesten an die Passagiere verteilt, hieß es. Jedoch drang bereits Wasser in das Schiff ein, das daraufhin sank.

Die Überlebenden wurden in Krankenhäuser gebracht. Bei den Toten soll es sich um einen neunjährigen Jungen, ein neun Monate altes Baby und eine Frau handeln.