Säureangriff-Prozess: 85 000 Euro Schmerzensgeld gefordert

Im Prozess um einen lebensbedrohlichen Säureangriff hat der Anwalt des Opfers 85 000 Euro Schmerzensgeld für seine dauerhaft entstellte Mandantin gefordert. Im September 2014 soll der Angeklagte der Frau aus Eifersucht vor deren Wohnung bei Paderborn aufgelauert und ätzende Schwefelsäure über den Kopf geschüttet haben. Sie überlebte nur knapp, ihr Gesicht wird von Narben gezeichnet bleiben. Ihr Anwalt beantragte das Schmerzensgeld als Nebenkläger in dem Strafprozess, in dem der ehemalige Freund der Frau wegen versuchten Mordes angeklagt ist.