Süßwaren kurbeln Nestlé-Geschäft an - starker Franken bremst

Der weltgrößte Nahrungsmittel-Konzern Nestlé hat im ersten Quartal dank einer starken Nachfrage nach Süßwaren und Wasser zugelegt.

Süßwaren kurbeln Nestlé-Geschäft an - starker Franken bremst
Jean-Christophe Bott Süßwaren kurbeln Nestlé-Geschäft an - starker Franken bremst

Bereinigt um Währungseffekte sowie um Zu- und Verkäufe stieg der Umsatz um 4,4 Prozent auf 20,9 Milliarden Schweizer Franken (20,3 Mrd Euro), wie der Hersteller von Kitkat-Schokoriegeln und Nescafé in Vevey mitteilte. Allerdings wurde dieses Plus angesichts der Franken-Stärke bei der Umrechnung in die Heimatwährung fast aufgefressen und betrug am Ende nur 0,5 Prozent.

Das Oster-Geschäft kurbelte besonders den Absatz von Süßwaren an. Außerdem waren Tiernahrung, Kaffee und Wasser gefragt. Nestlé hatte zuletzt mit einer schwachen Entwicklung in China zu kämpfen. Zudem lief es in der Tiefkühlkost-Sparte in Amerika nicht gut. Beide Problemfelder ist der Konzern inzwischen jedoch angegangen.

Er erwarte, dass die gestarteten Initiativen im Laufe des Jahres an Zugkraft gewinnen, sagte Konzernchef Paul Bulcke laut Mitteilung. Den Ausblick für 2015 bestätigte Nestlé. Der Umsatz soll aus eigener Kraft um fünf Prozent zulegen, der Gewinn sich weiter verbessern.