Swiss-Re-Katastrophenbilanz: Gesamtschaden geringer als im Vorjahr

Die durch Naturkatastrophen, Unglücke und Unfälle verursachten Kosten sind in diesem Jahr nach Angaben von Swiss Re wieder gesunken.

Der wirtschaftliche Gesamtschaden liege bisher bei 130 Milliarden US-Dollar, ein Drittel weniger als im Vorjahr, teilte der Rückversicherer am Mittwoch in Zürich nach einer vorläufigen Studie mit.

2012 war das drittteuerste Schadensjahr in der Geschichte. Die Zahl der Todesopfer stieg allerdings deutlich: Die Katastrophen forderten insgesamt etwa 25 000 Menschenleben, im Vorjahr waren es rund 14 000.

Die Kosten der Überschwemmungen in Deutschland sowie Zentral- und Osteuropa im Juni waren mit einem Gesamtschaden von 18 Milliarden Dollar (13 Milliarden Euro) am schlimmsten. Der Versicherungsschaden lag bei 4,1 Milliarden Dollar. Hagelsturm Andreas schlug im Juli mit 3,4 Milliarden Dollar Versicherungsschaden zu Buche.