Syrische Aktivisten: Mehr als 400 Tote bei IS-Vormarsch auf Kobane

Seit Beginn der Offensive der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf die Grenzstadt Kobane sind nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter mehr als 400 Menschen getötet worden.

Bei den dreiwöchigen Kämpfen kamen demnach 219 IS-Extremisten und 163 kurdische Milizionäre der Volksschutzeinheiten ums Leben. Ferner habe der Vormarsch der Dschihadisten etwa 20 Zivilisten das Leben gekostet - darunter seien 17 Kurden, die von IS-Extremisten getötet worden seien. Die Zahlen bezögen sich allein auf bestätigte Fälle. Nach Einschätzung der Menschenrechtsbeobachter könnte die Zahl der Todesopfer deutlich höher liegen.