Syrische Opposition lehnt Kooperation mit dem Regime ab

Die von Frankreich angedachte Kooperation mit Streitkräften der syrischen Regierung stößt bei Gegnern des Regimes auf scharfe Ablehnung.

«Dieser Schritt wird nur den Interessen des größten Terroristen Baschar Al-Assad dienen», sagte Ahmed Ramadan, Führungsmitglied des in Istanbul ansässigen Oppositionsbündnisses Nationale Syrische Koalition. Der syrische Präsident stehe an der Spitze des Terrorismus. «Wir wissen alle, dass es immer ein gemeinsames Interesse zwischen Daesch (der Terrormiliz Islamischer Staat/IS) und dem Regime gab», erklärte Ramadan weiter.

Frankreichs Ministerpräsident Laurent Fabius hatte in einem Interview eine Kooperation mit Assad-Kräften im Kampf gegen den IS nicht mehr ausgeschlossen. Usama Abu Said, ein Berater der oppositionellen Freien Syrischen Armee (FSA), erklärte, Assad bekomme damit eine weitere Karte, um die syrische Frage zu manipulieren. «Wir haben den Franzosen und anderen Freunden immer gesagt, dass wir es nicht akzeptieren werden, wenn Assad wie auch immer eingebunden wird.»