Syrische Rebellen: Giftgasangriffe waren Assads Rache für Anschlag

Die syrische Opposition glaubt, dass Präsident Baschar al-Assad als Rache für einen Anschlag auf seinen Konvoi Angriffe mit Giftgas angeordnet hat. Das sagte der Generalstabschef der Freien Syrischen Armee (FSA), Salim Idriss, vor der Presse in Istanbul.

Bei dem Anschlag am 8. August in Damaskus sei ein führendes Mitglied des Sicherheitsapparats schwer verletzt worden, sagte Idriss. Assad habe daraufhin den Rebellen im Bezirk Al-Ghuta Al-Scharkija Rache geschworen, die er hinter dem Anschlag vermutet habe. Nach Angaben der Opposition starben bei den Angriffen am vergangenen Mittwoch im Umland von Damaskus Hunderte von Menschen.

«Die Satelliten befreundeter Staaten können genau sehen, von wo die Giftgas-Raketen abgeschossen wurden», kommentierte er Berichte des syrischen Staatsfernsehens. Die staatlichen Medien hatten berichtet, in einem Tunnel von Rebellen im Damaszener Stadtteil Dschobar seien chemische Kampfstoffe gefunden worden.

Der Vorsitzende der oppositionellen Nationalen Syrischen Allianz, Ahmed al-Dscharba, forderte «nach diesem Massaker ein sofortiges Eingreifen mit allen Mitteln» und die Einrichtung einer Flugverbotszone in Syrien.