Tagesmütter schweigen zu Vorwürfen der Kindesmisshandlung

Zum Auftakt eines neuen Prozesses gegen zwei Magdeburger Tagesmütter wegen der mutmaßlichen Misshandlung von Kindern haben sich die Angeklagten in Schweigen gehüllt. Beinahe emotionslos verfolgten sie im Landgericht Magdeburg das Verlesen der Anklageschrift. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Kinder gequält und geschlagen zu haben. Insgesamt 89 Straftaten stehen auf der Anklageliste. Sie sollen den Kleinen im Alter von ein bis drei Jahren unter anderem Erbrochenes und Toilettenpapier in den Mund gestopft haben.