«Tatort»-Verwirrung: Leichenrekord wohl 51 statt 47

Mehr als 50 statt 47? Die Rekordleichenzahl beim ARD-«Tatort» vom Sonntagabend - «Im Schmerz geboren» - ist wohl höher als vorab vom Hessischen Rundfunk (HR) kommuniziert.

«Tatort»-Verwirrung: Leichenrekord wohl 51 statt 47
«Tatort»-Verwirrung: Leichenrekord wohl 51 statt 47

Nach der Erstausstrahlung des Krimis am Sonntagabend entwickelte sich im Internet und beim Kurznachrichtendienst Twitter eine lebhafte Diskussion über die Qualität des Krimis und die Anzahl der Toten darin.

Die stets genaue Experten-Seite «Tatort-Fundus» zählte dabei 51 statt 47 Leichen und führte sie in einem Artikel auf. Im HR-Format «Tatort - die Show» (im Web und bei der Radiowelle YouFM) gestand der hauseigene «Tatort»-Redakteur Jörg Himstedt, die Leichen seien «nie gezählt» worden. Ein Schauspieler habe die Zahl 47 bei einer Pressevorführung in die Welt gesetzt. Den Machern sei es jedoch nie um eine genaue Zahl gegangen.

Sicher ist: Es gibt unterschiedliche Zählweisen; je nachdem, ob man erwähnte Leichen oder nur gezeigte Tode einschließt. Das Team der «Tatort-Show» kam sogar auf 52 Leichen.
«Im Schmerz geboren»
«
«Tatort» seit Gründung der ARD-Reihe im Jahr 1970.

Den Krimi vom Sonntag liebte oder hasste man: Der ungewöhnliche Krimi bot William Shakespeare und Sergio Leone, François Truffaut und Quentin Tarantino, Ludwig van Beethoven und Vincent van Gogh oder auch die Filmsprache von Lars von Trier. 

hr-Sinfonieorchester.