Tatverdächtiger nach Explosion in Leipzig in U-Haft

Ein Berliner, der einen selbst gefertigten Sprengsatz am Leipziger Hauptbahnhof gezündet haben soll, ist in Untersuchungshaft gekommen. Das Amtsgericht Leipzig ist dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt, wie die Leipziger Polizei mitteilte. Der 44-Jährige wird beschuldigt, am Sonntag mit dem Sprengsatz eine Werbefläche zerstört zu haben. Der Mann schweige bislang zu den Vorwürfen, hieß es. Der Berliner wurde kurz nach der Tat festgenommen. In einem Rucksack nahe des Tatorts stießen die Ermittler auf weitere Sprengsätze.