Taucher bergen drei Tote im bayerischen Hochwassergebiet

Bei der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Niederbayern sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die Leichen seien am Mittwochabend von Tauchern in einem überschwemmten Haus in Simbach am Inn entdeckt worden, teilten Polizei und das Landratsamt in Pfarrkirchen mit.

Taucher bergen drei Tote im bayerischen Hochwassergebiet
Tobias Hase Taucher bergen drei Tote im bayerischen Hochwassergebiet

Die Toten wurden gegen 20.30 Uhr von der Feuerwehr entdeckt. Die näheren Umstände der Todesfälle und die Identität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Michael Fahmüller, der Landrat des Kreises Rottal-Inn, zeigte sich tief betroffen. «Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen», sagte der CSU-Politiker.

Nach heftigen Regenfällen hatten Hochwasserfluten am Mittwoch den Südosten Bayerns binnen kurzer Zeit überschwemmt - die Behörden riefen den Katastrophenfall aus. Die Flutwelle riss Autos, Bäume und Einrichtungsgegenstände mit.

Vielerorts stand das Wasser meterhoch in den Straßen. Viele Häuser waren komplett eingeschlossen, die von den Wassermassen überraschten Bewohner mussten mit Hubschraubern gerettet werden. Der Sachschaden wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.