Tausende gehen für getötete Studenten in Mexiko auf die Straße

Stadt (dpa) - Genau fünf Monate nach der Entführung und dem mutmaßlichen Mord an Dutzenden Studenten sind in Mexiko-Stadt Tausende Menschen aus Solidarität mit den Opfern auf die Straße gegangen. Sie zogen vom Unabhängigkeitsdenkmal zum Präsidentenpalast und forderten Aufklärung über das Schicksal der jungen Leute. Am 26. September vergangenen Jahres hatten Polizisten in der Stadt Iguala 43 Studenten verschleppt und sie der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben. Mehrere Bandenmitglieder räumten ein, die jungen Leute getötet und die Leichen verbrannt zu haben.