Tausende Venezolaner kaufen fehlende Lebensmittel in Kolumbien ein

Das wirtschaftlich gebeutelte Venezuela hat erstmals in elf Monaten kurzfristig die Grenze zu Kolumbien für Lebensmitteleinkäufe geöffnet. Über 25 000 Venezolaner reisten in die kolumbianische Stadt Cúcuta, um Lebensmittel und Medikamente einzukaufen, die in ihrem Land nicht zu erhalten sind, berichtete die Zeitung «El Tiempo». Venezuela leidet unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise. Eine galoppierende Inflation macht die Ersparnisse der Bürger zunichte, in den Supermärkten mangelt es an Lebensmitteln.