«taz» verschlüsselt nach Ausspähverdacht interne Kommunikation

Gut drei Wochen nach dem Auffliegen eines mutmaßlichen Spähangriffs auf die «tageszeitung» hat das Blatt erste Konsequenzen gezogen. Die Redaktion sei teilweise auf verschlüsselte Kommunikation umgestiegen, und es gebe für Ressortleiter Schulungen in Sicherheitsfragen, sagte die Chefredakteurin Ines Pohl. Der Vorfall habe gezeigt, dass es «verdammt leicht» sei, Zugang zu Daten zu bekommen. Nach dem Ausspähverdacht war Strafanzeige gegen einen langjährigen Mitarbeiter gestellt und ihm daraufhin gekündigt worden.