Terror-Planer wollen US-Folter vor Gericht enthüllen

Die Anwälte von fünf mutmaßlichen Drahtziehern der Terroranschläge vom 11. September 2001 wollen vor Gericht enthüllen, wie ihre Mandanten während der Haft gefoltert wurden. Die Juristen legten bei einer Anhörung vor einem US-Militärgericht in Guantánamo Bay Widerspruch gegen geplante Prozessregeln ein, die das unterbinden sollen. Diese Regeln, die die Veröffentlichung von Geheiminformationen verhindern, seien so streng, dass sie gegen die UN-Konvention gegen Folter verstießen, so die Anwälte. Das behindere ihre Verteidigung.