Terrorverdächtiger Al-Libi plädiert in New York auf nicht schuldig

Der vor gut einer Woche in Libyen von einem US-Spezialkommando gefasste mutmaßliche Al-Kaida-Terrorist Abu Anas al-Libi hat in New York auf nicht schuldig plädiert. Er wies die Vorwürfe, er sei für zwei Sprengstoffanschläge auf US-Botschaften in Afrika 1998 verantwortlich, zurück. Damals waren in Kenia und Tansania 224 Menschen ums Leben gekommen. Al-Libi wurde international gesucht. Am 5. Oktober war er mitten in der libyschen Hauptstadt Tripolis gefasst und sofort außer Landes gebracht worden.