Tillich räumt Fehler im Umgang mit Häftling Al-Bakr ein

Nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr in der JVA Leipzig hat der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich Fehler eingeräumt. Der Suizid hätte verhindert werden müssen, sagte Tillich im Bundesrat. Für unabhängige Aufklärung sei er bereit. Vor Journalisten sagte Tillich, der Umgang mit dem des Terrorismus bezichtigten Häftlings sei nicht in dem Maße erfolgt, wie es notwendig gewesen sei. Forderungen nach personellen Konsequenzen erteilte Tillich mit Blick auf CDU-Minister Gemkow eine Absage.