TK-Studie: Fehlzeiten in Unternehmen wegen Depressionen nehmen zu

Die Zahl der Fehltage in Unternehmen aufgrund von Depressionen ist seit dem Jahr 2000 um fast 70 Prozent gestiegen. Das geht aus dem sogenannten Depressionsatlas hervor, den die Techniker Krankenkasse in Berlin vorgestellt hat. Von 2000 bis 2013 nahm der Anteil der Erwerbspersonen, die vom Arzt Antidepressiva verschrieben bekamen, um ein Drittel auf sechs Prozent zu. Im Verhältnis zu Erkältungen oder Rückenbeschwerden würden mit 1,6 Prozent zwar weniger Menschen aufgrund von Depressionen krankgeschrieben. Die es treffe, fielen aber sehr lange aus - im Durchschnitt 64 Tage.