Tödliche Messerstiche in Jobcenter: Zehn Jahre Haft

Im Prozess um den tödlichen Messerangriff im Jobcenter von Rothenburg ob der Tauber ist der Angeklagte wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden.

Das Landgericht Ansbach entschied, dass der 29-Jährige in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Zudem muss er mehrere tausend Euro an die Familie des Opfers zahlen. Nach Überzeugung der Kammer stach der Mann Anfang Dezember 2014 im Büro einer Jobvermittlerin mit einem Küchenmesser auf den Psychologen ein und traf ihn dabei tödlich ins Herz. Der 61-Jährige starb kurze Zeit danach am Tatort. Ein Sachverständiger diagnostizierte bei dem Täter eine schizophrene Psychose.