Tote bei Flugshows in England und der Schweiz

Bei zwei Flugschau-Unglücken sind in England und in der Schweiz mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Zunächst stürzte bei der Shoreham Airshow in der Nähe von Brighton ein historischer Militärjet nach einem missglückten Looping auf eine Straße. Nach bisherigen Abgaben starben sieben Menschen.

Tote bei Flugshows in England und der Schweiz
London News And Pictures Tote bei Flugshows in England und der Schweiz

Am Sonntag kollidierten dann in der Schweiz zwei Maschinen der deutschen Sportflieger-Formation Grasshoppers aus Eschbach in Baden-Württemberg in der Luft. Sie stürzten ab. Dabei starb laut Polizei ein Pilot - die Flugshow am Flugplatz von Dittingen bei Basel wurde nach dem Unglück abgebrochen.

In Großbritannien hielt es die Polizei für möglich, dass die Zahl der Toten noch steigt: Zwischen Flugzeug- und Autotrümmern könnten noch Opfer liegen. Konkrete Berichte über Vermisste gab es jedoch nicht. Tausende hatten das Schaufliegen in Südengland am Samstag verfolgt, Augenzeugen beschrieben einen großen Feuerball und herumfliegende Trümmer. 15 Menschen wurden verletzt, darunter auch der Pilot.

Bei dem Unglück in der Schweiz soll ein zweiter Flieger mit dem Fallschirm abgesprungen sein. Laut «Basellandschaftlicher Zeitung» (BZ) kam es zu der Kollision bei einem Kurvenflug der Grasshoppers-Dreierformation: Eines der Flugzeuge sei mit dem Heck eines anderen kollidiert. Eine der Maschinen sei in eine Art Scheune Mitten im Dorf Dittingen gestürzt. Das dritte Flugzeug sei zunächst über der Unglücksstelle gekreist, dann aber gelandet.