Tote bei Kämpfen um Berg-Karabach

Im Südkaukasus ist der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan wieder aufgeflammt. Mindestens 30 Soldaten wurden insgesamt auf beiden Seiten getötet. Beide Länder beanspruchen die Region Berg-Karabach für sich. Es seien die schwersten Kämpfe seit dem Beginn der Waffenruhe 1994, sagte der armenische Präsident Sersch Sargsjan. Das überwiegend von christlichen Armeniern bewohnte Gebiet Berg-Karabach gehört völkerrechtlich zum muslimisch geprägten Aserbaidschan. Es hat sich allerdings Anfang der 90er Jahre in einem Krieg mit fast 30 000 Toten von Aserbaidschan losgesagt.