Toter aus der Elbe: Polizei setzt erneut Taucher ein

Im Fall des in Lauenburg aus der Elbe geborgenen Toten hat die Polizei am Freitagabend erneut Taucher eingesetzt. «Spürhunde waren auf dem Wasser, um nach menschlichen Spuren zu suchen», sagte Polizeisprecher Jan Krüger.

Die Tiere hätten an einer Stelle angeschlagen. Dort hätten nun Taucher die Suche aufgenommen. Der Fluss ist in diesem Abschnitt acht bis zehn Meter tief.

Nach Ansicht der Ermittler sprechen einige Indizien dafür, dass es sich bei dem Toten um den seit mehr als einer Woche vermissten 41-jährigen Familienvater aus Drage im niedersächsischen Landkreis Harburg handeln könnte. Die nach dem Verschwinden der dreiköpfigen Familie eingerichtete Soko prüft einen möglichen Zusammenhang. Von der Ehefrau und der zwölfjährigen Tochter fehlt weiterhin jede Spur.

Eine eindeutige Identifizierung des Leichnams sei erst im Rahmen einer Obduktion möglich, sagte Krüger am Nachmittag. Das Ergebnis der Untersuchung wird am Abend erwartet.