Totgeglaubtes Unfallopfer auf Intensivstation

Eine nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 23 in Schleswig-Holstein irrtümlich für tot erklärte 72-Jährige liegt auf der Intensivstation im Koma.

Totgeglaubtes Unfallopfer auf Intensivstation
Feuerwehr Itzehoe/Peter Happe Totgeglaubtes Unfallopfer auf Intensivstation

«Die Frau hat schwerste Kopfverletzungen und weitere Verletzungen erlitten und ist vier Stunden lang operiert worden», sagte Harald Stender, Geschäftsführer des Westküstenklinikums in Heide, am Dienstag.

Am Vortag hatte das Klinikum Itzehoe nach Rücksprache mit dem leitenden Notarzt erklärt, die Frau habe bei der Untersuchung am Unfallort keine Vitalzeichen mehr gezeigt und sei als klinisch tot eingeschätzt worden. Der Notarzt arbeitet in dem Klinikum.

Ein mit drei Erwachsenen und vier Kindern besetzter Kombi war am Montagmorgen auf der Störbrücke bei Itzehoe in den Gegenverkehr geraten. Zwei Menschen starben, sechs wurden schwer und ein Mensch leicht verletzt.