Transplantationsskandal: Angeklagter Arzt sieht sich nicht als Täter

Der angeklagte Arzt im Göttinger Transplantationsskandal sieht sich nicht als Täter. Er habe sich immer für seine Patienten eingesetzt und nur deren Wohl im Auge gehabt, sagte der 46-Jährige zum Prozessautakt vor dem Landgericht Göttingen. Um Geld sei es dabei nie gegangen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Arzt versuchten Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge vor. Der Fall hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht und weitere mögliche Skandale an anderen Kliniken ans Licht gebracht. Die Bereitschaft zur Organspende ließ merklich nach.