Trittin macht in NSA-Affäre weiter Druck

Vor der neuerlichen Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums versucht Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin, in der NSA-Spähaffäre den Druck auf die Regierung aufrecht zu halten. Kanzleramtsminister Ronald Pofalla tue so, als sei die Affäre um die Aktivitäten US-amerikanischer und britischer Geheimdienste zur Ausspähung deutscher Kommunikation beendet, sagte Trittin im Südwestrundfunk. Tatsächlich seien wichtige Fragen immer noch unbeantwortet. Nach der letzten Sitzung hatte Pofalla den Abschluss eines Anti-Spionage-Abkommens mit den USA angekündigt.