Türkei-Schau: Viele Perspektiven statt eines Bildes

Welche Aspekte beschreiben das heutige Istanbul am treffendsten? Gentrifizierung, Modernisierung oder Religiosität? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung «Zeichen, gefangen im Wunder - Auf der Suche nach Istanbul heute» im Kunstverein Hannover. Sie wird an diesem Freitag eröffnet.

Türkei-Schau: Viele Perspektiven statt eines Bildes
Holger Hollemann Türkei-Schau: Viele Perspektiven statt eines Bildes

«Wir versuchen nicht, ein Bild zu vermitteln, sondern verschiedene Perspektiven auf das Land zu verbinden», sagte Kunstverein-Direktor René Zechlin am Donnerstag in Hannover. «Denn im Allgemeinen wissen wir doch relativ wenig über die Türkei.»

Fotografien, Filme, Installationen und Malerei von insgesamt 23 internationalen Künstlern seien nicht nur Beispiele für türkische Kunst, sondern auch für Kunst über die Türkei. Die Ausstellung aus dem Wiener Museum für angewandte Kunst wurde vom Kunstverein adaptiert.