Türkische Regierung gedenkt armenischer Opfer der «Deportationen»

Im Streit um die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren geht die Türkei einen Schritt auf die Nachfahren zu. Der osmanischen Armenier werde am kommenden Freitag mit einer religiösen Zeremonie in Istanbul gedacht werden, heißt es in einer Mitteilung von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Mit Respekt gedenke man ein weiteres Mal der osmanischen Armenier, die bei den Deportationen 1915 ihr Leben verloren hätten, man teile den Schmerz ihrer Kinder und Enkel. Die Türkei wehrt sich dagegen, die Massaker einen Völkermord zu nennen.